Sonntag, 25. März 2018

Sonniges Wetter und Sand in den Schuhen – klingt für einen Moment fast wie der perfekte Badeurlaub. Doch auch bei der Weitsprungeinheit gestern sammelten sich viele Sandkörner in den Spikes und der Kuchen schmeckte in der Mittagspause mit Sonnenstrahlen im Gesicht doppelt so gut (Ein Dank an die liebevollen Bäcker/-innen).

In diesem Jahr ging es für die Trainingsfahrt der U10 und U12 nach Wiehl im Oberbergischen Kreis. Hier wohnte sogar schon die deutsche Handballnationalmannschaft während der Weltmeisterschaft 2007. Auf den Spuren der großen Sportler ging es für Kjell, Zoe, Tim, Mayla, Jasper, Florian, Cadey, Juna, Helin, Lucian, Moritz, Ilias, Jannis, Paul und drei Trainern mit Begleitung am Freitag nach Schulschluss in die Jugendherberge der Stadt.

Nach der Zimmerbekundung folgte auch gleich die erste kleine Trainingseinheit. Auf Gymnastikmatten wurde der Aufenthaltsraum zur kleinen Sporthalle: Liegestütze, Unterarmstütz, Strecksprünge usw. standen auf dem Programm. Trotz anstrengender Fahrt, Trainingseinheit und Menschenkicker wurde ein Zimmer auch um 5 Uhr in der Früh immer noch nicht müde und bescherte den Trainern, insbesondere Gerd und seiner Frau Ute, eine kurze Nacht und müde Augen am nächsten Morgen.

Wie auch am heutigen Sonntag standen gestern zwei Trainingseinheiten an: Eine Einheit zwischen Frühstück und Mittagessen und eine am Nachmittag. Bei der frühen Einheit ging es zuerst für Tempoläufe auf den Platz, danach traten die Athleten in kleinen Staffelspielen gegeneinander an. Am Nachmittag folgte das Training auf dem Platz. Nach einer anstrengenden Geländeerkundung (bergauf und bergab) rund um die Trainingsstätte wurde die Weitsprunggrube in Augenschein genommen. Mit Unterstützung des ansässigen Handballvereins wurde besonders an Absprung und Landung gefeilt. Zum Abschluss traten die Teams der Morgeneinheit noch einmal im Völkerball gegeneinander an. Am Abend wartete dann noch ein Quizabend auf die Kinder, bei dem Ellen ihr Wissen in verschiedenen Kategorien (z.B. Mathematik, Musik und Film, Tiere usw.) prüfte.

Vielleicht aufgrund der Standpauke am vorigen Tag, vielleicht aufgrund des anstrengenden Trainings – die zweite Nacht in Wiehl verlief ruhig. Trotz der Zeitverschiebung kamen alle pünktlich zum Frühstück und stärkten sich für das Zirkeltraining in der Halle. Unter den strengen Augen der Trainer mussten die Kinder sieben Übungen (z.B. Sit-Ups oder Medizinballstoßen) je eine Minute lang durchführen. Das Schnitzel und den Schokokuss zum Nachtisch hatten sich also beim Mittagessen alle mehr als verdient.

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